Donnerstag, 28. Januar 2010

Die Chirurgin von Tess Gerritsen

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In den Vereinigten Staaten wurde Die Chirurgin als einer der besten Spannungsromane des Jahres gefeiert. Und tatsächlich fällt es schwer, sich ein Buch vorzustellen, das Lesernerven einer größeren Belastung aussetzt.
Vor zwei Jahren wurde die Ärztin Catherine Cordell von einem Serienmörder brutal vergewaltigt. Es gelang ihr zwar, sich zu befreien und den Täter zu erschießen, aber die Erinnerung daran wird sie nie wieder verlassen. Inzwischen arbeitet sie als erfolgreiche Chirurgin in Boston, wo niemand um ihre Vergangenheit weiß. Doch eine Reihe von Gewalttaten reißen sie unvermittelt aus ihrem Alltag heraus -- und sie gleichen auf's Haar den Morden des Mannes, den sie getötet hat!
Die beiden Polizisten, die in dem Fall ermitteln, sind aus unterschiedlichen Gründen ausgesprochen engagiert: Jane Rizzoli ist die einzige Frau bei der Bostoner Mordkommission, und sie hat gelernt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, sich den Respekt der Männer zu sichern -- sie muss besser sein als sie. Ihr Kollege Thomas Moore trauert noch immer seiner jüngst verstorbenen Frau nach und versucht, dies mit Arbeit zu kompensieren. Ausgerechnet er lässt sich auf eine Affäre mit Dr. Cordell ein, die immer mehr ins Fadenkreuz des Killers gerät. Und noch fehlt jede Spur.
Tess Gerritsen hat eine Karriere als Internistin aufgegeben, um ihren Weg als Schriftstellerin zu gehen. Ihr naturwissenschaftliches Fachwissen verleiht dem Roman einen hohen Grad an Authentizität, ohne dass ein reiner Medizin-Thriller daraus wird. Gerritsen hat ein Gespür für Menschen in Extremsituationen, und ihr gelingt es, auch noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen. Allerdings gehen ihre Beschreibungen der Morde gelegentlich bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Harter Stoff, gekonnt in Szene gesetzt!
Spannung pur. Sehr lesenswert.

Samstag, 23. Januar 2010

Mäuse im Klavier und andere liebe Gäste von Erma Bombeck

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Wenn Erma Bombeck zum Lesen einlädt, kommt jeder auf seine Kosten! Zum Beispiel wenn sie vor Heimwerkern und gärtnernden Ehemännern warnt, Haushaltstips gibt, die es in sich haben und erzählt, wie sie das “Leere-Nest-Syndrom” spielend verkraftet hat. Sie plaudert reparaturisch, klärt darüber auf, was “zwanglose Kleidung erwünscht” wirklich heißt und gibt lebenswichtige Hinweise zur diskreten Entsorgung von Partyhäppchen. Sie erinnert aber auch an besondere Menschen, an Heldinnen und Helden des Alltags und an Feiertage, die ohne die Eigenarten des ein oder anderen Familienmitglieds nicht das wären, was sie sind: kostbare Momente des Innehaltens, der Besinnung und der Dankbarkeit, aber auch Stunden voll unbeschwerter Heiterkeit.

Mit Witz und Ironie durch den Alltag einer Hausfrau. Köstlich.

Todsünde von Tess Gerritsen

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Die Polizisten Rizzoli und Frost müssen sich mit dem scheußlichen Mord an einer jungen Ordensschwester herumschlagen. Ein weiteres Opfer erliegt bald darauf seinen schweren Verletzungen. Richtig Fahrt gewinnt die Handlung, als die Obduktion der Novizin zeigt, dass diese kurz zuvor ein Kind geboren haben muss. Aber wo ist das Neugeborene und wer ist der Vater? Der einzige Mann, der Zugang zum Kloster hat, ist Pater Brophy, ein überaus charismatischer Priester, der die Nonnen seelsorgerisch betreut. Der grauenhafte Fund einer weiteren Frauenleiche vermag Rizzoli zunächst nicht von den toten Schwestern abzulenken. Doch auch hier bringt die Obduktion der Ermordeten durch Dr. Isles Erstaunliches ans Licht – das Opfer litt an Lepra. Im Zuge ihrer Ermittlungen keimt in Rizzoli und Isles der Verdacht auf, dass beide Verbrechen in Verbindung stehen.

Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Das Ende war klasse,
es kam ganz anders als man dachte...

Mittwoch, 20. Januar 2010

Neues Lesefutter

...hat mir biene/Sabine geschickt.
Möchte am liebsten gleich alle lesen.


Dazu gab es dieses tolle Lesezeichen.


Vielen, vielen Dank Sabine.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Mörderische Tage von Andreas Franz

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Innerhalb kurzer Zeit verschwinden mehrere Frauen spurlos. Es gibt keine Lösegeldforderung, es werden keine Leichen gefunden, die Polizei tappt im Dunklen. Trotzdem beschließt Julia Durant, ihren lange geplanten und wohlverdienten Urlaub in Südfrankreich anzutreten. Doch kurz bevor sie zum Flughafen fährt, wird sie von einem Unbekannten brutal überfallen und entführt. Er hält sie in einem dunklen und feuchten Kellergewölbe gefangen, in dem sich offenbar noch andere Frauen befinden. Verzweifelt versucht Julia herauszufinden, was der Entführer von ihr will. Inzwischen haben ihre Kollegen im Frankfurter Kommissariat von ihrem Verschwinden erfahren. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, denn Julia hat nicht mehr viel Zeit ...

Mörderische Tage ist bereits der zehnte Fall rund um Ermittlerin Julia Durant aus der Feder des deutschen Bestsellerautors Andreas Franz, und er ist wieder einmal von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Dass diesmal die sympathische Ermittlerin selbst ins Fadenkreuz eines offenbar geisteskranken Täters gerät, erhöht einmal mehr den Thrill. Beste Krimi-Unterhaltung von einem unserer besten Krimi-Autoren. - Stefan Kellerer

Dem kann ich nur zustimmen.
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Samstag, 2. Januar 2010

Das Florians-Prinzip von Rebecca Gable

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"Heiliger Florian, verschone mein Haus, zünde lieber das Dach meines Nachbarn an." Nach diesem Prinzip entsorgt die Wohlstandsgesellschaft ihre Müllberge in der dritten Welt, und keiner will Genaueres wissen. Da bildet auch Mark Malecki keine Ausnahme, denn er hat genug eigene Probleme als alleinerziehender Vater. Doch als seine Freundin Sarah ihn bittet, ihr bei der Aufklärung eines Versicherungsbetrugs zu helfen, führen seine Ermittlungen ihn zu einem Müllschieberring - einer Organisation, die mit illegaler Abfallbeseitigung Millionen verdient und auch skrupellos jeden "entsorgt", der die lukrativen Geschäfte gefährdet. Als ein Mord passiert, wollen Mark und Sarah den Müllschiebern das Handwerk legen. Sie erkennen zu spät, daß Giftmüll nicht nur ein Handelsgut, sondern genausogut eine Waffe sein kann ...

Die Story ist glaubwürdig und spannend.
Absolut lesenswert.
Aber auf jeden Fall mit "Jagdfieber" starten.